Geschäftsbericht 2024
Beteiligungsgeschäft
Aus unseren Beteiligungen flossen rhenag 2024 ganzjährige bzw. zeitanteilige Gewinnausschüttungen aus 2023 sowie Erträge aus Gewinnabführungsverträgen aus 2024 in Höhe von insgesamt 46,9 Mio. € zu (Vorjahr 47,6 Mio. €).
In unsere Beteiligungssparte fließen die Ergebnisse der beiden 100%igen Netztöchter Rhein- Sieg Netz GmbH (RSN) und Westerwald-Netz GmbH (WWN), mit denen Gewinnabführungsverträge geschlossen wurden, ebenfalls mit ein.
Der leichte Rückgang des Ergebnisses im Vergleich zum Vorjahr spiegelt die anspruchsvollen energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Geschäftsjahres 2023 wider, das insbesondere durch ein schwaches konjunkturelles Umfeld, einer hohen Wettbewerbsintensität in rückläufigen Beschaffungsmärkten, gesetzliche Maßnahmen sowie temperaturbedingte Absatzrückgänge gekennzeichnet war.
Neben dem operativen Geschäft standen 2024 die Integration der 12 neuen Beteiligungen sowie die Neuausrichtung dieses Geschäftsfeldes im Rahmen des Strategieprojekts #rhenag2030 im Vordergrund.
Gemäß unserer Philosophie, für unsere Beteiligungen nicht Finanzholding, sondern Mehrwerteigner zu sein, hatte diese Neuausrichtung drei Stoßrichtungen:
- 1. Stärkung der Beziehungen der Partnerunternehmen untereinander sowie Aufbau einer gemeinsamen Identität als eine starke, für alle Partner wertstiftende Unternehmensgruppe;
- 2. Implementierung eines modernen Steuerungsmodells, das Beteiligungsmanagement und strategisches Beteiligungsentwicklung kombiniert;
- 3. Bereitstellung von Dienstleistungen, abgestimmt auf die individuellen Themen und Herausforderungen der einzelnen Beteiligung.
Nicht zuletzt vor dem Hintergrund eines absehbar rückläufigen Gasgeschäfts wurden mit dieser geschärften rhenag-Beteiligungsstrategie 2024 wichtige Weichen gestellt, um neue Geschäftsfelder im Gruppenverbund zu erschließen, die Unternehmen bei der kapitalintensiven Energiewendetransformation zu unterstützen und auf diese Weise insgesamt die Handlungsfähigkeit und den unternehmerischen Erfolg der Stadtwerke in der rhenag-Gruppe auch in Zukunft zu sichern.
